Die Weihnachtsgeschichte, – jedes Jahr die Geburt Jesu, – wir hören sie gern, Gegen alle widrigen Umstände wird hier ein Kind geboren. Das rührt uns. Wer ein Neugeborenes anschaut und in Händen hält, weiß etwas von dem Zauber, dem Wunder, den der unverstellte Blick des Kindes auslöst. Er rührt im Innersten an.
40 Tage nach der Geburt Jesu bringen die Eltern nach alter Tradition Jesus in den Tempel, um Gott zu danken. Da begegnen sie Simeon, einem Propheten. Schon lange wartet er auf den Messias. Er hat eine große Sehnsucht, – wird er es merken, wenn der Messias ihm begegnen wird? Er weiß, es muss eine besondere Ausstrahlung von ihm ausgehen, eine, die seine innerste Seele berührt. Es ist die Hoffnung und der Glaube, dass Gott selbst Mensch wird. Die alten Weisheitsbücher sprechen vom Friedensfürst und Heiland.
Simeon hat sein ganzes Leben daran festgehalten, dass der Messias geboren wird. Lange musste er warten. Was ist mein Heil? Zur Erfahrung des Propheten Simeon im Tempel – Ansprache aus der Weihnachtsvesper 2025 in Heilig Kreuz – Volksdorf weiterlesen



